Ich spreche hier nicht nur von einem Konzert, sondern von einer ganzen Reihe Konzerten. An einem einzigen Wochenende. In der Eifel. An der ehrwürdigen Nordschleife. Die Rede ist von Rock am Ring. Weit über die deutschen Grenzen hinaus bekannt. Kein namhafter Künstler, der einer Einladung nicht nachgekommen ist, um hier auftreten zu dürfen.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Ein ganzes Wochenende lang
  • über 80.000 Besucher feiern ihre Idole
  • über 80 Bands und Solo-Künstler
  • 1.500 Tonnen technisches Equipment für die Bühnen
  • Eintrittskarten sind ab ca. 80 € zu haben. Ein Schnäppchen für das riesige Programm.
  • Die Auftritte verteilen sich auf mehrere Bühnen und Zelte
  • über 600 Polizisten und über 1000 Ordner stellen gemeinsam mit ca. 300 Helfern des roten Kreuzes die Sicherheit und Ordnung her.
  • Und ein Fun-Fact zum Abschluss: ca. 700 Toiletten für 80.000 Besucher. Das gibt Gedränge.

Der Gründer des Rock-Festivals ist kein geringerer als Marek Liebermann. Eine bekannte Größe im internationalen Musikgeschäft. Das erste Festival wurde im Jahre 1985 veranstaltet, natürlich bei weitem nicht so professionell wie heute. Die Teilnehmer des ersten Festivals schwärmen aber noch heute davon und sind auch ein klein wenig stolz darauf ein Teil der Geschichte von Rock am Ring zu sein.

Top Acts in der Liga von Metallica, Foo Fighters oder Depeche Mode sind hier immer Teil des Line-ups. Für Newcomer oder Alternative Acts stehen eine Reihe Nebenbühnen zur Verfügung. Somit können die verschiedensten musikalischen Geschmäcker parallel bedient werden. Selbst Freunde der elektronischen Musik werden auf dem Festival, das sich einst nur dem Rock verschrieben hatte, bedient.

Für viele Besucher stehen aber nicht die großen Bühnen im Mittelpunkt, es sind die Campingplätze. Rund um das Gelände ziehen sich endlose Wiesen mit campenden Fans, die dort sehr ausgelassen feiern.

Alles in allem ein Mega-Event, das es zu besuchen gilt. Wer hier einmal dabei war, wird sich noch sehr lange daran erinnern.